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Pollenflug früher als sonst
Im Westen Deutschlands hat der Haselpollenflug ungewöhnlich früh und teils sehr stark begonnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt in vielen Regionen bereits vor mittelstarkem Pollenflug – besonders betroffen sind NRW, das Rhein-Main-Gebiet und der Oberrhein, außerdem Niedersachsen und das Saarland. In Ostdeutschland sind die Frühblüher wegen kühlerer Luft noch weiter zurück. Als Ursache gilt unter anderem, dass sich durch den Klimawandel die Pollensaison immer weiter nach vorn verschiebt: Im Schnitt hat sich der Start der Heuschnupfensaison in 30 Jahren um 16 Tage vorverlagert. Die Pollensaison reicht inzwischen oft von Januar bis Oktober. Für Beschwerden gibt es wirksame rezeptfreie Mittel in der Apotheke. Betroffene sollten ärztlichen Rat nicht zu lange aufschieben, weil unbehandelter Heuschnupfen bei einem Teil der Patientinnen und Patienten in Asthma übergehen kann.
Grippewelle
Husten, Fieber, Gliederschmerzen – die Grippewelle ist da. In Deutschland steigt zu Jahresbeginn die Zahl akuter Atemwegserkrankungen wieder deutlich an. Das Robert-Koch-Institut berichtet, dass besonders die Grippe stark zunimmt: Rund 40 Prozent aller Fälle gehen auf eine neue Influenza-Variante zurück, die sich leichter ausbreitet, weil sie bestehende Antikörper teilweise umgehen kann – darum häufig die Bezeichung als “Super-Grippe”. In den meisten untersuchten Proben wurde diese Subvariante bereits nachgewiesen. Die Grippewelle dürfte ihren Höhepunkt erst in den kommenden Wochen erreichen. Wir tun alles, um euch bestmöglich zu versorgen. Passt gut auf euch auf.
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